Beschleunigerkarte

Beschleunigerkarte
 
(Accelerator-Karte), allgemein ein Typ von Grafikkarten, der Anfang/Mitte der 1990er-Jahre auf die bis dahin verbreiteten einfachen VGA- und SVGA-Grafikkarten folgte. Er setzte sich vor allem bei grafischen Benutzeroberflächen bzw. Betriebssystemen wie Windows durch, weil er deren hohen Anforderungen an die Grafikausgabe besser genügte. Heutige Grafikkarten gehören ausnahmslos zu diesem Typ. Während die VGA-/SVGA-Karten sämtliche Bildinformationen vom Hauptprozessor (CPU) des Computers erhalten, verfügen Beschleunigerkarten über einen eigenen Grafikprozessor, der der CPU zahlreiche Berechnungen abnimmt, was die Leistung des Gesamtsystems erhöht und zu einer schnelleren Grafikausgabe führt. Typische eigene Leistungen einer Beschleunigerkarte sind Farbfüllungen oder Linienführungen.
 
Speziell wurde unter einer Beschleunigerkarte Mitte der 1990er-Jahre auch eine »erweiternde« Grafikkarte verstanden, die als zusätzliche Steckkarte eingesetzt und mit der Grafikkarte verbunden wurde. Eine solche Karte diente dazu, die Möglichkeiten der Bilddarstellung zu erweitern. In der Regel handelte es sich dabei um so genannte 3D-Beschleuniger, die die räumliche Wiedergabe von beispielsweise Computerspielszenen auf dem Bildschirm unterstützten oder überhaupt erst ermöglichten. Solche Zusatzkarten werden heute nur noch selten benutzt, weil ihre Funktionen mittlerweile meist in die modernen Grafikkarten integriert sind.
 
 
Der Einbau einer zusätzlichen Beschleunigerkarte kann die Bildqualität verschlechtern, etwa durch Unschärfen, wenn das Verbindungskabel (Loop-Kabel) keine ausreichende Qualität aufweist. Es sollte dann durch ein besseres Kabel ersetzt werden.

Universal-Lexikon. 2012.

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